Portugal 2015 – 43.Tag

  1. 02. Mittwoch, 43.Tag

Tagsüber machen wir mehrere Runden auf dem Zigeunermarkt mit einigen Einkäufen. Es herrscht buntes Markttreiben auf dem gesamten Platz.

Zigeunermarkt 1Die Händler bieten hauptsächlich Bekleidung, Schuhe, Modeschmuck und Haushaltsgegenstände an. Dazwischen Fressbuden wo man überfahrene Piri-Piri-Hühner kaufen kann. Auch die Musikdarbietung war gut, aber etwas schräg, ein Peruanischer Panflötenspieler.

 

PanflötenspielerAuf so einem Zigeunermarkt gehört Geigenmusik von Schnuckenack Reinhard oder Gitarrenmusik von seinem Sohn Django Reinhard ,

 

 

 

Zigeunermarkt 2

 

 

 

 

 

 

Am Nachmittag fahren wir weiter nach Pedras d El Rei, dieser Stellplatz wurde im letzten Jahr geteert, aber vorher nicht eingeebnet. Man steht genauso schräg wie vor 2 Jahren, aber jetzt für 4€ am Tag. Dafür gibt es eine kostenlose Entsorgung der Toilette oder des Grauwassers in einen Kanalschacht – wie vor 2 Jahren.
Erdbeeren

Die besten Erinnerungen an diesen Platz sehen rot aus und sind Zuckersüß.

Was uns besonders auffällt, die Wohnmobile stehen Kreuz und Quer, meist schräg über 3 PKW-Plätze, davor und dahinter wurden 2 normale PKW-Plätze freigelassen, also zu wenig für ein weiteres Wohnmobil. Aber das sind 7 Parkplätze für ein Wohnmobil, ob man in Frankreich auch so parkt? Oder sollte man sich einfach dazwischen drängeln ein wenig vorn schieben, ein wenig hinten drängeln, schon passt es. Wie bei denen zu Hause.

 

Portugal 2015 – 42.Tag

  1. 02. Dienstag, 42.Tag

Das morgendliche Ergebnis war nicht so gut wie der Test am Vorabend versprochen hatte. Die Störungen waren stärker als die Signale, schade, ich hätte gern einmal wieder mit der Heimat gefunkt.
Am Nachmittag muss der ganze Konvoy auf den Nachbarplatz umziehen, weil der Stellplatz ein mal im Monat für den am nächsten Tag stattfindenden Zigeunermarkt hergerichtet wird.
Prozession Seidenspinner 2Auf dem Nachbarplatz werden die Wohnmobile in Reih und Glied aufgestellt, natürlich vom Platzpersonal überwacht, weil sonst nur die Hälfte der Wohnmobile auf den Platz passen. Es sollen ja auch noch 200 PKWs in die Mitte passen. Im hinteren Teil stehen diverse Pinien, die ich erst als Antennenträger auserkoren hatte. Aber im Geäst der Pinien hingen viele gesponnene Seidennester vom Prozessions-Spinner,

Prozession Seidenspinner 1einer Mottenart die sich in den Nestern verpuppt, im Boden überwintert und als Raupe um diese Zeit wieder raus kommt. Sie schließen sich zu einer Kette zusammen wenn sie über die Erde kriechen, weil es dann von oben wie eine Schlange aussieht und die Vögel so abgeschreckt werden. Diese Prozessionsspinner sind sehr gefährlich, sie können ihre Nesselhaare sogar abschiessen. Für Hunde kann schon ein einziges Härchen schwere Krämpfe auslösen, die bei kleinen Hunden zum Tode führen können. Beim Menschen lösen sie zumindest starken Juckreiz aus und können auch allergische Reaktionen auslösen. Also schnell weg hier, am nächsten Morgen.

 

 

Portugal 2015 – 41.Tag

  1. 02. Montag, 41.Tag

Am Vormittag verlassen wir den Stellplatz am Yachthafen von Portimao, mit uns fahren auch Doris und Manfred CT7/DL1YCB, die die gleiche Richtung wollen. Es war eine schöne Woche mit Spaziergängen am Strand und an der Marina. Natürlich hat auch die Antennenreparatur so einige Zeit in Anspruch genommen.

Quateira Ausweichplatz 2Nach einem ausgiebigen Einkauf bei Aldi, es musste einiges ersetzt werden, war unser nächstes Ziel Armacao de Pera, dort wollten wir einen Stellplatz von einem Freund Manfreds aufsuchen, aber ohne Erfolg, die Beschreibung war wohl nicht vollständig.
In Quarteira suchen wir den Stellplatz auf, auf Schotter steht man relativ gerade, aber vor Allem ist am hinteren Ende des Platzes stehen einige Zypressen, eine gute Gelegenheit einen langen Draht auszuwerfe. Ein erster Test brachte gute Ergebnisse, fünf und neun im Hamburger Umfeld ist ein sehr guter Rapport.

schicke Hotels

 

Portugal 2015 – 40.Tag

  1. 02. Sonntag, 40.Tag

Am Sonntag Nachmittag wurde es noch mal sehr lustig.

Einige Meter weiter bildete sich eine Tischreihe mit Stühlen. Eine selbstgebaute Statue aus leeren Wasserflaschen und bunten Stofffetzen stand am letzten Tisch,als wenn sie die Oberaufsicht hätte. närrische Zeiten
Auf meine Nachfrage hin, wer denn Geburtstag hätte, wurde ich mit Blicken gestraft. Höö maa, et is Karneval, tönte es laut zurück, mit Blicken die fast töten könnten.

Nach und nach treffen auch andere Gäste ein, alle haben sich verkleidet, einer besser als der andere.närrische Zeiten 3normale Camperkleidung Nach einiger Zeit suchten sie noch einen Fotografen, ich habe mich sofort zur Verfügung gestellt, für jedes Foto ein Häppchen oder ein Weinchen, alle waren mit meinem Tarif einverstanden. Karin hat mich dann nach einem Stündchen abgeholt, na macht nix, der Film war, glaube ich, sowieso voll.
Ansonsten lagen noch ein paar Einkäufe bei Continente an, dann ging es eigentlich sehr früh ins Bett.

Portugal 2015 – 33. bis 40. Tag

09.02. Montag, 34.Tag bis 15.02. Sonntag, 40.Tag,
Bilder dieser Woche eingestreut. Heute sind wir wieder westwärts gezogen, immer an der N-125 entlang. Bei Leroy-Merlin habe ich einige Alu-Bauteile besorgt, um mein mobiles Solarpanel, was ich zusätzlich zu den beiden Modulen auf dem Dach, betreibe, vernünftige Beine zu verpassen. Der alte Stock den ich bislang benutzte sieht nicht unbedingt professionell aus, wenn man das Panel gegen die Sonne ausrichtet. Die Ausbeute an Solarstrom ist sehr unterschiedlich, die beiden 75-Watt-Panels flach auf dem Dach bringen bei voller Sonneneinstrahlung etwa 2 Ampere Ladestrom für die Bordakkus. Zusätzlich über das zur Sonne ausgerichtete 60-Watt-Modul sind es ca. 8 Ampere. Unser neues Ziel ist der Yachthafen in Portimao,scchicke Yachten schicke Hotelsein sehr großer Platz, zur Hälfte geschottert, die andere Hälfte besteht aus Sand, und einigen Grasinseln. Hier werden wir für eine Woche bleiben. Die Kosten für den Stellplatz liegen bei günstigen 2,50€ incl. Entsorgung, Frischwasser und Strom kosten extra. Das WiFi ist kostenlos, aber in Stoßzeiten kaum zu gebrauchen. Man muss allerdings jeden Tag erneut die Zugangsdaten beim Pförtner erfragen.Screwdriver Manfred
Auf dem linken Bild sieht man Manfred, mit Hosenträgern und am linken Bildrand seine Screwdriver auf dem WoMo, der Strahler geht etwa bis zur Höhe der Freileitungen.

Am ersten Tag stellen wir uns auf die etwas freiere, untere Fläche. Die Standortwahl war nicht so optimal, jedenfalls nicht für die Hunde. In der Nacht gab es 40 Liter Regen. Die Sandfläche wurde zum See und unsere beiden Mädels zu Seehunden beim Gassi gehen. Darauf hin suchen wir uns einen Platz auf der geschotterten Fläche, Dank Heckantrieb und Differentialsperre kein Problem. Diverse andere Frontkratzer kommen nur wenige Zentimeter weit aus eigener Kraft. Der obere Platzteil hat aber für mich und die Funkaktivitäten Nachteile, ich kann hier keinen langen Draht spannen. Statt dessen beschränke ich mich auf meine Screwdriver von Tarheel. Platz am StrandWie sich am nächsten Morgen in der 20-Meter Wohnmobil-Runde auf 14.288 kHz herausstellte, funktionierte die Antenne Sende- und Empfangsmäßig überhaupt nicht gegenüber der fast baugleichen Antenne von Manfred DL1YCB der hier auch auf dem Platz steht. Nun war Basteln angesagt, Dank der tatkräftigen Unterstützung durch Manfred haben wir den Fußpunkt geändert, der einen Massefehler hatte. Am nächsten Morgen waren die Ergebnisse nicht wesentlich besser. Der nächste Tag ergab gebrochene Kontaktfedern in der PL-Anschlussbuchse, die durch einen durch Lötzinn verdickten Mittelstift vorübergehend behoben wurde. So nebenbei müssen wir uns noch den Tag über mit der neuen Anzugsordnung rumplagen.närrische Zeiten normale CamperkleidungAm nächsten Morgen wieder keine besseren Ergebnisse. Jetzt war das Kabel dran was scheinbar einen leichten Feuchtigkeitsschaden hatte. Auch nach dem kompletten Tausch stellt sich keine Verbesserung ein, die Rapporte unterscheiden sich gravierend, außerdem kann ich jetzt keine höhere Leistung als 10 Watt fahren, weil das Gerät sofort in die Abschaltung geht. Jetzt wird der Outbacker-Clone den ich als eiserne Reserve mit habe mittels eines Magnetfußes schräg auf die Motorhaube gestellt. Die Erfolge sind am nächsten Morgen etwas besser, wo Manfred 5-9 vergeben kann, höre ich nur 4-5. Sendemäßig stellt sich etwa der gleiche Effekt ein, aber ich kann wenigstens mitreden. närrische Zeiten 3Das aus diesen Vergleichen gezogene Fazit ergibt eindeutig bessere Ergebnisse bei dem Vollaluminium-Aufbau gegenüber dem Voll-GFK-Gehäuse meines Karmann. Diese Erkenntnisse hatte auch Manfred bei seinem letzten Wohnmobil mit einem GFK-Aufbau. Also werde ich mal eine größere Massefläche schaffen müssen. Diese Schraubereien an der Antenne gingen auch nur schleppend hin, weil zwischendurch noch andere Kleinigkeiten zu erledigen sind, wir sind ja auf Urlaub. Diesen Bericht schreibe ich am Sonntag unserem 40.Tag, heute ist Halbzeit, von nun an geht es bergab. Wir werden am morgigen Montag weiterziehen, wohin wissen wir noch nicht. Jedenfalls geht es ostwärts in Richtung spanischer Mittelmeerküste. Aber die nächsten 2-3 Wochen werden wir noch in Portugal weilen.

Antennenreparatur

Hallo liebe Verfolger,

am heutigen Donnerstag muss ich erst mal meine Screwdriver-Antenne zerlegen und instandsetzen. ich habe die letzten Tage überhaupt nichts beschicken können. Ich habe es auf die Bedingungen geschoben, bis ich gestern neben Manfred DL1YCB stand, der auch in dieser Runde drin ist. Mit exakt der gleichen Antenne, der Screwdriver von Tarheel, waren bei ihm Signale von 5-9 aus ganz Deutschland zu hören.
Bei mir nur unter der Grasnarbe zu erahnen. Jetzt war mir klar warum es die letzten Tage nicht ging. Also, heute werde ich erst mal reparieren.
Ab Freitag hört ihr mich dann jeden Morgen auf 14.288 kHz ab 08:00 utc in der Runde,
Ab 09:00 utc dann unter uns….. Manfred steht übrigens 30 Meter neben mir.

Bitte neuen Zeitplan beachten unter Amateurfunk.

vy73 de dg1ow, Uwe

Portugal 2015 – 32. Tag

07.02. Samstag, 32.Tag Pfadfinder

Auf dem Gelände nebenan tut sich was, das Areal wird von rumliegenden Ästen und ganzen Baumteilen gesäubert. Innerhalb weniger Stunden baut sich ein Pfadfinderlager auf.  Zelte und Hütten werden erstellt und nach und nach werden es immer mehr Leute.

Schafe - 1LavendelblüteWir brechen mit Rucksack und den Mädels auf um den etwa 1 Km entfernten Supermarkt aufzusuchen um einige Lebensmittel aufzufüllen. Auf dem Rückweg schauen wir noch ein viertel Stündchen den trainierenden Crossläufern zu, die sich hier mehrmals im Winter, das milde Klima ausnutzend, auf der schön angelegten Bahn treffen. Während unserer Kaffeepause nach der Ankunft am Wohnmobil beobachten wir einige Pfadfindergruppen sind von der Steilküste kommend lärmend oder ein kleines Liedchen auf den Lippen, über den Wohnmobil-Stellplatz wieder auf ihren Lagerplatz gezogen.

 

Steingarten

 

Manchmal denkt man diese Steingärten sind von Menschenhand angelegt worden.

 

 

 

Der Funkversuch am angekündigten Termin, Samstag 15.00 utc auf 15 Meter brachte überhaupt kein positives Ergebnis. Das Band ist voll von Conteststationen, so das ich eventuelle Anrufe aus der Heimat in diesem Stimmengewirr nicht erkennen kann. Nach einigen weiteren Versuchen auch auf 17 Meter, stelle ich nach einer halben Stunde die Tätigkeit ein und schließe die Station..
Bitte die neue Seite Frequenzen und Zeiten beachten.

Leere Hotelanlagen

Im Umfeld des Stellplatzes liegen diverse Hotelanlagen im Winterschlaf.

 

 

 

 

Vom Pfadfinderlager ist bis in die Nachtstunden hinein ist ein lärmen zu hören was vom ausgiebigen Feiern und wohl vom leckeren Chai, ein leicht vergorenes Teegetränk, herrührt. Oder was sie sonst in ihren Kalebassen an trinkbarem haben.

Strandbuggy

Das sind die richtigen Fahrzeuge zum Spaß haben.

 

 

 

 

Orangenbäume

So frisch und saftig sind die Apfelsinen in unseren Obstabteilungen der Supermärkte zu Hause nicht.

 

Portugal 2015 – 31. Tag

06.02. Freitag, 31.Tag Nach einem ausgiebigen Frühstück unternehmen wir eine Wanderung an die malerische Steilküste. Majestätisch erheben sich die Klippen über das Meer.

Steilküste-1

 

Karin steigt die wohl 100 Stufen umfassende Treppenanlage zum Strand hinunter und hat so eine noch gigantischere Aussicht auf die Felsen. Ich hingegen bleibe oben um diese Aussicht von oben im Bild festzuhalten.

Steilküste-2

Diese gewaltigen Klippen sind aus sehr losem Sandstein, bei jeder Unwettereinwirkung verändern sie ihre Form.

 

 

Steilküste-4

Portugal 2015 – 30. Tag

05.02. Donnerstag, 30.Tag   Reisetag, vom Stellplatz Motorhomepark in Silves brechen wir auf in Richtung Albufeira. in Silves wird noch schnell der Einkauf von benötigten Dingen erledigt, und dann geht es weiter der Küste entgegen.
Der Motorhome-Park in Albufeira ist schnell gefunden, hier richten wir uns für einige Tage ein.

Unterwegs sehen wir noch einige

Citroen-Wohnmobilschöne Wohnmobile, wie diese hier.

bemalte Wohnmobile

 

 

 

Silves Burg-1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abschiedlicher Blick auf Silves, Burg und Stadt,  und mit WoMo.

WoMo vor Burg

 

 

Hinten am Wohnmobil sieht man die beiden Antennengebilde. rechts die vertikale Screwdriver mit Motorsteuerung.

Oben links das Gehäuse des automatischen Antennentuners
CG-3000 von dem der 17 Meter Meter Draht abgeht.